Merkblatt Beratung Schimmelvermeidung
Lüften, aber wie - sparen Sie Heizkosten - verbessern Sie Ihr Raumklima
Zeitplan für das Lüfte je nach Jahreszeit
10 Experten-Tipps zur Schimmelvermeidung
Schimmel vermeiden, aber wie ?
"Gut gemeint ist das Gegenteil von gut"
Lassen Sie sich beraten, wie Sie selbst mit dem richtigem Lüften für ein behagliches und gesundes Raumklima in Wohn und Arbeitsräumen sorgen und Schimmelbildung vermeiden.
Beispiele aus Liegenschaften |
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| Schwarze Baddecke durch Dauerlüften, d.h. Fenster ständig in Kippstellung | Das Grauen in der Zimmerecke durch Möbel direkt an der Aussenwand | |
Zusammenfassung aus unserem Merkblatt (als PDF hier anklicken)
Weiterführende Informationen (Stand September 2008) hier anklicken.
www.wohnklima-hygrometer.de
Auszugsweise Publikation mit Genehmigung des Verfassers
Dipl.-Ing. Johannes Zink
im Web - www.schimmel-beratung.de
Heizkosten sparen durch überlegtes Lüftungsverhalten
in der kalten Jahreszeit
Sie sparen Heizkosten, indem Sie die Fenster mehrmals täglich kurz, aber weit öffnen. Dabei tauscht sich die alte, verbrauchte und feuchte Luft besonders bei kalter Witterung sehr schnell (bei Frost max. 5 Min.!) mit der kalten, aber stets trockenen Frischluft aus.
Empfehlungen für Fensterlüftung alle zwei Stunden - Der folgende Lüftungsfahrplan zeigt Ihnen, wie sich die Fensteröffnung auch nach der Jahreszeit richtet.
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Die für die angegebenen Lüftungszeiten |
Ungefähre Lüftungszeit in Abhängigkeit |
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Dezember |
4 bis 6 min |
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März |
8 bis 10 min |
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April |
12 bis 15 min |
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Mai |
16 bis 20 min |
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Juni |
25 bis 30 min |
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Die richtige Temperatur und die optimale Luftfeuchte sorgen für ein behagliches und gesundes Wohnen und Arbeiten. Dies ist mit dem richtigen Lüften zu erreichen.
Temperaturen von 18 - 24° C, Luftfeuchte im Bereich von 35 - 65%
(je nach Raumnutzung)
Dies bedeutet:
Mehrmals täglich mit weit geöffneten Fenstern und Türen querlüften. Stoss- oder Querlüften verhindert die Auskühlung der Wände und damit die Kondensation von Luftfeuchte an der Bausubstanz.
Bei mehr als 50% relativer Feuchte im Winter wird unter ungünstigen Bedingungen (bauübliche Wärmebrücken) mikrobielles Wachstum begünstigt. Die Schimmelbildung und auch die Vermehrung von Hausstaubmilben wird durch höhere Luftfeuchte begünstigt.
Sie können zur Entstehung von Allergien führen und bestehende Allergien verschlimmern.
Bei zu geringer Luftfeuchtigkeit im Innenraum (unter etwa 30%), insbesondere in der Heizperiode, können Beschwerden wie Augenbrennen und -tränen, Infekte der oberen Atemwege, trockene Nase, auftreten.
Fazit:
Bei einem idealen Wohnklimalebt man gesünder. Daher sollte man mit einem geeigneten Hygrometer die Raumluftfeuchtigkeit im Auge behalten. Das ist die Voraussetzung dafür, ungesundes Raumklima zu erkennen und entgegenzuwirken.
Die zehn wichtigsten Experten-Tipps zur Schimmelvermeidung
Bei Einhaltung dieser Empfehlungen kann es in Ihrer Wohnung ohne gravierende Baumängel
nie einen Schimmelschaden geben: